Alles über das neue Canyon Speedmax: Ingenieur Caspar Rüter und Produktmanager Moritz Hief im triathlon talk
Shownotes
Das neue Canyon Speedmax ist da – und es soll mehr sein als die nächste Generation eines erfolgreichen Triathlonrads. Anna spricht mit Caspar Rüter, Lead Engineer Triathlon bei Canyon, und Produktmanager Moritz Hief über drei Jahre Entwicklungsarbeit, Windkanaltests, Profi-Prototypen und die Frage, wie aus exklusiven Lösungen für Athleten wie Sam Laidlow, Laura Philipp oder Kat Matthews ein Serienrad für Agegrouper wird. Es geht um Cockpit, Sitzposition, Hydration, neue Regeln, Gewicht, Rahmengrößen und den Anspruch, ein individuell konfigurierbares Gesamtsystem auf die Straße zu bringen.
Mehr erfahren: Canyon Speedmax
Host dieser Folge: Anna Bruder
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Transkript anzeigen
00:00:13: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Triathlon Talk, dem Podcast der Zeitschrift Triathlon.
00:00:20: Ich bin Anna Bruder, Redakteurin bei Triathlon und mir gegenüber sitzen heute zwei junge Männer.
00:00:26: Ihr dürft euch einmal selbst vorstellen gerne!
00:00:30: Ja hallo mein Name ist Kaspar Rüther.
00:00:32: ich bin jetzt seit fünf Jahren bei Canyon und arbeite aktuell als Lead Engineer im Bereich Triathlon Und da freut das Engineering Team hier vertreten.
00:00:42: Genau, ich bin Moritziv und als Produktmanager für die Kategorie Triathlon Bikes also für die Produktstrategie bei Kennen zuständig und auch schon seit über fünf Jahren dabei.
00:00:50: Das klingt sinnvoll.
00:00:51: dass wir hier heute zusammensetzen um nämlich der Welt eine Weltneuheit vorzustellen haben wir gerade schon festgestellt.
00:00:59: es geht um das neue Speedmax hat.
00:01:02: wahrscheinlich gibt es niemanden der hier zuhört der noch nie davon gehört hat.
00:01:06: wahrscheinlich sitzt Ein Großteil von den Zuhörenden auch offen um Speedmax erzählt mal.
00:01:16: Ja, wenn man sich das so anschaut also das Speedmax hat natürlich eine krasse Heritage.
00:01:21: Also es ist das Rad mit dem meisten Profisiegen.
00:01:25: Es hat acht Weltmeistertitel unter dem Namen und dass an sich ist natürlich erstmal ein Riesenheritage der man irgendwie einen würdigen Nachfolger schaffen muss.
00:01:35: Das war im Prinzip so der Ausgangspunkt für uns Aber die Stellung, die wir im Triathlon haben.
00:01:40: Die Stellung die Triathlon bei uns im Unternehmen hat gibt es natürlich auch extrem viele Möglichkeiten.
00:01:44: also Triathlon ist für Canyon nicht einfach ein Seitenthema sondern wirklich einen Fokuspunkt und das heißt für uns auch dass wir die volle Aufmerksamkeit im gesamten Unternehmen auf so einem Projekt lenken und dementsprechend auch entsprechende Möglichkeiten haben um das Ganze weiterzuentwickeln.
00:01:58: Und das gibt uns als Team einfach super spannende Möglichkeiten das ganze in die Zukunft zu bringen.
00:02:03: Du hast schon gesagt, es ist ein richtiges Projekt.
00:02:05: Also wir sprechen gleich noch über die Entwicklungszeiträume und so, die ich ganz schön krass finde.
00:02:11: Das Ganze hat ja angefangen mit Jan Frodeno mit seinem WM-Titel Zwei Tausend Fünfzehn.
00:02:16: das Bike wurde von und mit ihm und für ihn entwickelt.
00:02:20: letztlich bei der Vorbereitung dachte ich es irgendwie gar kein so langer Zeitraum.
00:02:25: also es kommt mir vor als wäre es gestern gewesen so ungefähr.
00:02:29: Ja, im Jahr zwei Tausend Neunzehn kam dann das erste Mono-Cockpitch.
00:02:38: Jetzt erscheint die sechste serienmäßige Version.
00:02:41: Wie viel von diesem ersten Speedmax steckt jetzt noch in der neu erschienen Variante?
00:02:48: Man merkt auf jeden Fall immer noch die Gene vom Ersten Rad.
00:02:53: Es ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung Mal mehr, mal weniger große Schritte gemacht hat.
00:02:59: Aber ich glaube man kann auch sehr gut erkennen gerade am Rahmen dass es immer noch ein klassisches Speedmax ist.
00:03:05: also man steht davor und sieht direkt okay das ist ein Canyon Fahrrad.
00:03:07: Das ist ein Speedmax.
00:03:08: Also die Grundgene stecken da auf jeden Fall immer noch drin Und vor allem stecken jetzt auch die Pro-Sportgene drin.
00:03:15: Die werden in den letzten Jahren immer weiter vorangetrieben haben.
00:03:17: Ich glaub wir als Marke sind im Triathlon Bereich sehr innovativ, bringen immer neue Technologien versuchen unseren Athleten und Athletinnen das beste Material zu geben.
00:03:28: Immer wieder mit Prototypen das Maximum rauszuholen.
00:03:31: Und jetzt mit der Generation vom Fahrrad haben wir versucht dass auch in die Serie zu bringen.
00:03:35: und da sieht man glaube ich einfach Das ist das Speedmax was in den letzten zehn Jahren entstanden ist.
00:03:42: Wir haben eben schon angedeutet Entwicklungszeiträume.
00:03:45: Wann kam das erste mal die Idee auf?
00:03:49: Wir wollen ein neues Speedmax entwickeln oder wir wollen das aktuelle weiterentwickeln.
00:03:54: Und also wann stand es zum ersten Mal im Raum und wie ist das entstanden?
00:03:58: Also der offizielle Start von dem Projekt war eigentlich vor circa drei Jahren, aber wie Kasper schon angesprochen hat Entwicklung ist bei uns einfach ein kontinuierlicher Prozess und wer uns in den letzten Jahren verfolgt hat im Triathlon er weiß dass wir immer basierend auf dem Serienrat quasi entwickelt haben Aber die Profis Genau angeschaut haben, genau angeschauert haben.
00:04:16: okay was müssen wir machen um individuell die maximalen Potenziale zu realisieren.
00:04:20: Ob das Custom Cockpits waren ob das Custom Positionen waren Storage Entitration Lösungen.
00:04:25: Das war immer der Schlüssel und da fallen natürlich viele Ideen ab und viele Technologien Und all diese Technologin bringen jetzt in neues Rad rein Was vor drei Jahren mit der Entwicklung gestartet hat und dann heute live geht.
00:04:37: Jetzt sitzen wir hier zu dritt, beziehungsweise ihr zwei sitzt mir gegenüber.
00:04:40: wie viele Personen sind bei Canyon generell an dem Projekt beteiligt.
00:04:45: Das sind verdammt viele.
00:04:47: ich würde jetzt erstmal mit dem Kernteam anfangen.
00:04:50: das sind so die Leute mit denen man im täglichen Austausch ist.
00:04:53: und dann fangen wir mit dem Engineering Team an.
00:04:57: meine Baustelle quasi, da vertrete ich jetzt ein Team von drei Leuten also ich und noch zwei weitere Ingenieure.
00:05:02: Das sind der Mario und der Felix beides auch Triathleten sehr begeistert.
00:05:06: das teilen wir uns engineeringmäßig auf.
00:05:08: dann haben wir einen externes Design-Team dabei wie auch beim vorherigen Rad.
00:05:14: Da sind ja einen Designer wirklich Vollzeit der aber bei Bedarf auch noch von weiteren Designern unterstützt wird.
00:05:22: Projektmanagement ist da, die Veronica, die immer schaut dass wir alles in Time abliefern und es dadurch macht wenn wir eine Timeline reißen.
00:05:30: Moritz ist dabei als Produktmanager und dann gibt's noch sehr viele Leute die je nach Projektphase immer wieder reinkommen.
00:05:37: das fängt an.
00:05:37: am Anfang Konzept an dem Aerodynamik-Experten der uns darunter stützt.
00:05:41: Dann gehts natürlich um Ende Richtung Produktion bei uns in der Factory Dass das Rad am Ende auch gebaut werden kann.
00:05:47: Es geht ins Service, geht ins Marketing.
00:05:50: Im Laufe dieser Projektentwicklung hat man wirklich Kontakt mit super vielen Leuten und wenn man einfach nur eine Zahl nennen müsste, wie viele Leute haben wirklich daran gearbeitet?
00:05:59: Landet man bestimmt mittlerweile bei vierzig-fünfzig Leuten die da intensiv mit dran gearbeitet
00:06:05: haben.
00:06:06: Wie erleichtert seid ihr auf einer Skala von eins bis zehn dass das Projekt jetzt zum Abschluss gekommen ist und dass das Bike da ist.
00:06:14: Ich glaube man kann es tatsächlich ganz gut mit zum Rennen vergleichen.
00:06:18: Wenn der Zielstrich dann da ist, dann ist hoffentlich alles vergessen oder ist alles vergessen was in der Entwicklung war.
00:06:23: Also es hat unser Leben über die letzten drei Jahre mitbestimmt und das ist einfach extrem cool zu sehen dass das Ganze jetzt raus in die Welt kommt und dementsprechend groß ist auch der Stein der natürlich vom Herzen runter fällt.
00:06:38: Ja kann ich mir vorstellen.
00:06:40: Jan Frodeno hat ja die Entwicklung bei Canyon maßgeblich mit geprägt und auch vorangetrieben.
00:06:45: gibt es einen anderen Athleten oder Athletin, der diese Rolle übernimmt?
00:06:52: Was damals – also viele kennen vielleicht noch den Speedmax-Ingenieur, den letzten Generationen eigentlich geprägt hat wie kein anderer Wolfgang Kohl.
00:07:01: Und was Wolfi und Jan zusammen etabliert haben ist kein Fahrrad sondern ein Ansatz.
00:07:07: Das war die enge Zusammenarbeit aus einem Atleten und einem Ingenieur gewesen, die dann viele Siege hervorgebracht hat weil einfach die Räder speziell optimiert waren.
00:07:16: Und genau diesen Ansatz dürfen wir mittlerweile auf sehr viele Athletinnen und Athleten übertragen.
00:07:21: Und lernen natürlich dadurch auch extrem viel darüber, was muss individualisiert sein?
00:07:25: Welche Lösungen müssen wiegekastet werden um quasi für die individuelle Athletin-Athletin das Maximum rauszuholen?
00:07:31: Dieser Ansatz steckt bis heute in dem Fahrrad drin und mehr denn je jetzt auch für alle Age-Gruperinnen und Age-Grouper da draußen
00:07:41: Und mal die einzelnen Entwicklungsschritte so ein bisschen skizzieren gerne auch mit Rückschritten, die es vielleicht gab oder besondere Meilensteine wo ihr gedacht war.
00:07:49: geil dass wir das jetzt hinbekommen haben.
00:07:52: Ja wir haben die Entwicklungen eigentlich mit dem Rahmen gestartet.
00:07:56: also wir sind Fahrradhersteller.
00:07:58: was macht man als Fahrrad Hersteller?
00:07:59: Man macht den Rahmen schneller.
00:08:01: Das heißt am Anfang war schon noch der Plan okay.
00:08:04: wir gucken uns das Rahmenset die Gabel an und holen da das Maximum raus.
00:08:08: Wir hatten einige Konzepte, sind mit den Konzepten und Mitbewerbern in Windkanal gefahren.
00:08:14: Haben das gegen das alte Rad getestet und haben gemerkt okay wir sind einfach schon verdammt gut.
00:08:19: also da haben wir gemerkt was es bedeutet ein Rad weiter zu entwickeln was schon über ja jetzt fünf Generationen einfach aerodynamisch immer weiter optimiert wurde gerade im Rahmenbereich und dass war eigentlich so einen Punkt wo wir gesagt haben hier sind was den Rahmen angeht so ein bisschen einem stagnierenden Punkt angekommen und dass wir da unsere Denkweise ändern müssen.
00:08:41: Und haben uns dann halt sehr auf das Cockpit, Hydration und diese Lösungen fokussiert.
00:08:47: Das war auf jeden Fall ein Wendepunkt in dem Projekt relativ früh am Anfang auch aber da sind wir wirklich geschiftet von dem Fokus auf den Rahmen zu dem Gesamtsystem und vor allem auch das Gesamtsystem inklusive der Person die am Ende auf dem Rad sitzt.
00:09:02: Hat euch das gefreut?
00:09:04: Auf eine Art... Das an dem Punkt stagniert?
00:09:08: oder dachtet ihr, okay haben wir so nicht erwartet.
00:09:11: Wir müssen woanders Potenzial rausholen?
00:09:13: Im
00:09:13: ersten Moment war es natürlich schon eine gewisse Enttäuschung und man hatte im Konzept, man geht in den Windkanal und sieht ok das funktioniert nicht so wie ich mir das vorstelle.
00:09:21: aber dadurch kam halt dann auch eigentlich dieses neue Feld und sehr viele neue Ideen und dann war's ab dem moment eigentlich cool wenn man ne neue Spielwiese aufgemacht hat wo man einfach wieder sehr sehr viele Möglichkeiten hatte und nicht nur sehr beschränkt auf diesen einen Bereich geschaut hat
00:09:35: Und währenddessen hat sich halt auch bei uns im Unternehmen was er weiterentwickelt.
00:09:38: Wir haben das Customization Programme MyCannion gelounscht und wir wussten eigentlich von dem Zeitpunkt an, dass das genau der Enabler dafür ist, dass über diese Konfigurationen und dieses Level of Customization, was über Jahre mit den Athletinnen und Athleten die unter Vertrag sind gespielt haben, dass wir das endlich übertragen können.
00:09:55: Das heißt, die Entwicklung kam parallel und die Erkenntnis, dass sie am Rahmen nicht weiterkommen und dass wir es das gesamte System betrachten und vor allem auch individualisieren müssen In Kombination mit dem, was sich intern bei Canon entwickelt hat.
00:10:06: Mit dem Canon Customization Programm.
00:10:08: Das war eigentlich genau die Kombination, die für uns dann entscheidend war zu sagen das ist der Weg den wir gehen.
00:10:14: Moritz du bist ja so derjenige, der die Ideen erstmal reingeworfen hat und Casper muss sie dann umsetzen.
00:10:20: letztlich welche Visionen hattest Du wo Casper dann sagen musste ne sorry dass geht vielleicht nicht ganz so oder das müssen wir ein bisschen anders machen?
00:10:29: Ja also grundsätzlich Ideen entstehen nie von einer Person.
00:10:33: Also es gibt vielleicht einen initialen Auslöser für gewisse Ideen, aber das was eine gute Idee von einer sehr guten Idee unterscheidet ist dass die Indie sich weiterentwickelt.
00:10:41: Und der Dialog zwischen einem Ingenieur und jemandem der vielleicht eine Idee hat, der ist das was am Ende dann ein Fahrrad formt und das ist am ende auch das was den Erfolg bringt.
00:10:51: Was für uns eigentlich ganz klar war und das is für mich auch der wichtigste Meilenstein in der ganzen Entwicklung gewesen.
00:10:56: wir hatten eigentlich ein ganz großes Ziel und es war extrem ambitioniert.
00:11:00: Wir wussten, Räder entwickelt haben, die viele Tausende von Euros gekostet haben und die speziell mit Engineering Aufwand für eine Person quasi zugeschustert waren.
00:11:11: Und unser Ziel mit dem neuen Speedmax war das wir einen Rad entwickeln was die Athletinnen-Athleten aus dem Karton ziehen können und was die bestehenden Setups einfach outperformt.
00:11:21: Dass du einen Rad kaufen kannst was den profi exklusiven Prototypen denn niemand kaufen kann der über Jahre entwickelt wurde direkt aus dem karton schlägt.
00:11:31: Und der Windkanaltest, in dem Sam Laidlo das Rad genutzt hat.
00:11:36: Wo er den Weltrekord auf oder den Radstrecken-Rekord in Kona aufgestellt hat die vier Stundenmarke geknackt hat und dann quasi einen Rat ausm Karton gezogen hat Die gleiche Position eingestellt hat.
00:11:47: und dieses Rad hat das vorherige Setup um zweistellige Wattzahlen im Windkanal geschlagen.
00:11:53: Das war der Moment wo wir wussten okay Wir haben es geschafft.
00:11:56: also wir haben die Visionen die über drei Jahre oder nachdem Thema mit dem Rahmen stand Die haben wir umgesetzt.
00:12:02: Ja,
00:12:03: herzlichen Glückwunsch schon mal dazu!
00:12:07: Wir wollen jetzt natürlich ein bisschen mehr über das Fahrrad wissen.
00:12:09: was muss ich alles über das neue Speedmax wissen?
00:12:13: Also grundsätzlich ist es kein Fahrrad mehr.
00:12:16: im Klassen Sinne würde ich sagen so dass es eigentlich ein Gesamtsystem und das ist auch denke ich der größte Unterschied.
00:12:21: also wir fokussieren uns nicht nur auf den Rahmset wie Kasper Schoneck erwärt hat sondern wir fokusieren uns darum die jeden Athleten oder jede Atletin in das individuelle Profil der Person maximal aerodynamisch zu machen.
00:12:34: Und das ist natürlich eine riesen Herausforderung, weil man entwickelt auf einmal nicht mehr nur um eine Person herum – ob es jetzt ein Indian Fodino früher war oder Sinsame Leidlone, Cat Matthews und Laura Phillip usw.
00:12:45: Das hat natürlich eine ganz andere Herausforderung.
00:12:47: Also du hast auf einmal ne Vielfalt an Athletinnen und Athleten, auf die du das Ganze runterbrechen musst.
00:12:53: Die ihr hier gar nicht alle kennen könnt?
00:12:54: Genau!
00:12:55: Und was wir dann natürlich gemacht haben ist, wir haben uns angeschaut.
00:12:58: Okay?
00:12:59: Welche Muster sehen wir denn also?
00:13:01: welche Systeme, welche Technologien funktionieren übergreifend wie müssen wir sie konfigurierbar machen damit Sie auf die individuellen Profile passen?
00:13:09: und das war im Prinzip der Startpunkt von Entwicklung.
00:13:12: Und dass wir dann gemerkt haben relativ schnell ist, dass sich jedes System eigentlich für uns in vier Pillar wie man den unterteilen lässt.
00:13:19: Diese vier Piller sind halt einmal der Aerofit als zweites das Aeroshield die Aerobase und am Ende auch das Aerofuel, also das Fueling and Hydration System.
00:13:29: Also es geht darum im ersten Schritt die Position des Athleten der Athleten – das ist einfach das Wichtigste weil über siebzig Prozent des Luftwiderstands davon abhängt.
00:13:38: Im zweiten Schritt natürlich auch das Cockpit, dass ist der zentrale Kontaktpunkt in dem Athletinnen-Atleten viel Zeit verbringen und dementsprechend geht's da darum, dass wir nicht nur die Ergonomie auf das nächste Level heben sondern auch die Strömungsführung direkt ganz vorne am Cockpit positiv beeinflussen.
00:13:52: Dann geht es natürlich immer um Verpflegung.
00:13:54: Wo bringt man das Ganze unter?
00:13:56: Und im letzten Schritt geht's um die tragende Struktur der Rahmen am Ende, die Aerobase.
00:14:00: Die muss natürlich maximal auf Funktion getrimmt sein, maximal aerodynamisch, maximal leicht und funktional.
00:14:05: Wir haben das im Prinzip in diese vier Pillar unterteilt und uns dem Ganzen dann genähert.
00:14:10: Dadurch quasi vier customizable Pillar, die am Ende ein Gesamtsystem für dich individueller geben Für Casper oder auch für mich.
00:14:17: Jetzt beim ersten Punkt, also bei der Sitzposition bin ich ja als Athletin aber komplett in der alleinigen Verantwortung.
00:14:26: Das heißt ihr wollt mir das Rad so hinstellen dass sich jede erdenkliche Position darauf realisieren kann?
00:14:35: Genau wir wollten und das ist auch der Ansatz Bei der Sitsposition war die Anforderung zu sagen das Rad darf niemals eine Limitation werden Und daraus leiten sich weitere Anforderungen natürlich ab.
00:14:47: Zum einen ist das Einstellfenster, was ihr das Rad bietet gerade im Cockpitbereich des größten Marktes.
00:14:52: Und dass es vor allem auch darpositioniert ist wo die Athleten wirklich sitzen.
00:14:56: Das heißt wir haben nicht nur das größte Einstell fenster am Markt sondern es ist vor allem da positioniert wo längere Positionen die sich in den letzten Jahren einfach durchgesetzt haben ermöglicht werden.
00:15:04: Das war das eine.
00:15:06: und zum zweiten wollten wie das alle Verstellungen stufenlos sind, dass du nicht mehr über ein Spacer limitiert bist und Sprüngen das ganze machst, sondern dass du theoretisch die Höhe, die Länge und auch den Winkel von einem Cockpit zum Beispiel komplett stufenlos einstellen kannst.
00:15:19: Und das Ganze eben maximal simpel mit möglichst vielen gleichartigen Schrauben mit dem Tool was wir direkt mit liefern.
00:15:26: Was das ganze noch stark vereinfacht.
00:15:29: Das heißt diesen Prozess der Positionsfindung zu simplifizieren und niemals zu limitieren.
00:15:35: Das heisst ich kann mein Cockpit letztlich genauso easy einstellen wie meine Sattelhöhe
00:15:40: Genau, also wir haben eigentlich den Mechanismus von der Sattelstütze, die man da kennt auf das Frontend von dem Bike übertragen.
00:15:47: Das war das Ziel!
00:15:49: Ihr habt schon gesagt wichtige Updates, die betreffen jetzt Storage und Hydration – alles am Cockpit sowie die Einstellbarkeit.
00:15:56: Die war ja beim Vorgängermodell auch schon sehr stark ausgeprägt.
00:16:01: Welche Entscheidung muss ich als Käuferin im Kauf oder im Bestellprozess noch treffen?
00:16:08: Also grundsätzlich wenn wir uns an den vier Pedal langhangen, also einmal die Position Da haben wir natürlich angefangen und das ganze... Wir bieten diese Einstellbarkeit, wir bieten das Ganze auch millimeterpräzise.
00:16:18: Und wir biten vor allem aber auch einen neuen Sizing Algorithmus.
00:16:20: Das heißt, wir haben die Möglichkeit MWR zu sagen du gibst uns deine Körperdaten und eine Positionspräferenz und wir spucken dir die richtige Größe aus und konfigurieren alles für dich quasi vor.
00:16:30: oder du kannst auch ein bestehendes Setup einfach vermessen und uns die Messdaten durchgeben oder einen Bike Whitting Protokoll quasi einreichen.
00:16:37: Und dann wird alles automatisch vorkonfiguriert, das Ganze läuft über das MyCannion-Programm,
00:16:41: d.h.,
00:16:41: du siehst alle Entscheidungen auch direkt ein.
00:16:44: Das ist im Prinzip das was du beim Fit entscheiden musst.
00:16:47: Beim Storage and Hydration System da gibt es im Prinzip drei verschiedene Bereiche also AeroFueles unterteilt in drei Bereiche kann Casper vielleicht auch gleich noch drauf eingehen.
00:16:56: Wir haben vorne das Aeromodule sitzen dass jetzt zwischen den Armen Hinten haben wir die Splitterplate mit der Rehydration und im Rahmen gibt es die Blätter.
00:17:04: Und auch das ist natürlich komplett konfigurierbar, also welche Module möchte ich fahren?
00:17:07: Welche passen zu meiner Rennstrategie zu meinen Präferenzen?
00:17:10: Die Entscheidung kannst du ebenfalls treffen!
00:17:12: Beim Cockpit geht's vor allem um die Entscheidung.
00:17:14: möchte ich ein sehr sehr einstellbares Cockpit haben oder möchte ich eins was auf Einstellbarkeit verzichtet aber maximal auf Performance getrimmt ist.
00:17:21: Das ganze natürlich auch noch basierend auf den Unterarmmaßen empfohlen.
00:17:24: Das heißt du musst entscheiden welche Größe brauche ich und welchen Cockpit-Typ.
00:17:27: Aber da geiten wir dich eben über die Unterarmmaße, die du uns vorher gibst.
00:17:32: Und dann letztlich natürlich auch noch die Rahmengröße.
00:17:34: und wie man bei uns aus dem Konfigurator beispielsweise von Rennrädern schon kennt Sachen wie eine Kurbelänge ne Kassette und sowas kannst Du ebenfalls auswählen.
00:17:42: Wir haben dabei auch immer Empfehlung den Du einfach folgen kannst.
00:17:46: Kasper magst Du noch mehr darauf eingehen?
00:17:50: Ja, wir können uns eigentlich anhand der Pillar nochmal entlanghangeln.
00:17:53: Vielleicht fangen wir beim Cockpit an?
00:17:55: Beim Cockpit waren uns zwei Neuerungen oder zwei Kernfeatures super wichtig.
00:18:00: das ist einmal die hohe Armschale.
00:18:02: Die hohe Armschale bringt zum einen Aerodynamik weil sie Luft besser leitet zum anderen aber vor allem auch ein deutlich verbessertes Handling.
00:18:11: also man liegt einfach mit dem ganzen Arm richtig in der Armschalle drin hat seitlich eine Führung kann mit dem Ganzen Unterarm lenken und Das gibt einfach ein ganz neues Fahrgefühl.
00:18:21: Also man liegt nicht mehr auf dem Cockpit vorne drauf, sondern man liegt wirklich drin und fühlt sich da verdammt sicher.
00:18:27: Kann ich bestätigen von meinen bisherigen Testfahrten?
00:18:30: Wenn wir das erste Mal fährt ist es wirklich ein neues Erlebnis im Vergleich zu so einer flachen Armschale.
00:18:35: Und die zweite Technologie, die uns wichtig war, war dass wir einen vollgecovertes Cockpit haben, dass wir halt auf der Unterseite eine sehr kleine Oberfläche haben um einfach den Luftstrom sehr sauber zu führen.
00:18:47: Das ist der erste Kontaktpunkt, dem wir auf der Höhe mit der Frontal anströmmen Luft haben und da ist es halt super wichtig dass das einfach performt.
00:18:57: um diese beiden Features am Ende zu ermöglichen haben wir zwei Cockpit Systeme entwickelt.
00:19:03: Das erste ist das Arrow Shield, das ist sehr einstellbar.
00:19:06: Also wir haben wenn man sich die Menschen anguckt hatten wer eben schon gesagt hat jeder unterschiedlichen Unterarm.
00:19:10: also wir haben innerhalb des Unternehmens sehr viele Unterarme vermessen und haben auch auf Datenbanken zugegriffen und haben da quasi Amazon City Range erstmal für uns visualisiert okay was gibt es für unterschiedliche Dimensionen?
00:19:22: Und haben da eigentlich am Ende gesehen okay hauptsächlich kommt darauf an wie lang ist mein Unterarm wird wichtig, wenn man hohe Armschalen fährt.
00:19:35: Man liegt halt wieder wirklich an der Unterarmis vom ganzen Cockpit quasi so ein bisschen umschlungen und dadurch kann ich jetzt auch nicht jeden Unterarm auf die gleiche Armschale legen wie man das zum Beispiel bei einer flachen Armstalle machen kann.
00:19:48: Und beim einstellbaren Cockpit haben wir das Ganze über ja eine maximale Einschälbarkeit gelöst.
00:19:55: Das heißt man kann die breite Armstahle einstellen, man kann und hat zusätzlich trotzdem noch zwei verschiedene Armschalen Varianten, die über unseren Konfigurator auch ausgewählt werden können.
00:20:09: Und kann darüber quasi das Cockpit an sich selbst, an die präferierte Positionen auch anpassen.
00:20:15: Genau!
00:20:16: Das zweite Cockpit was wir entwickelt haben ist das Arrow Shield Pro.
00:20:21: Da wollten wir nochmal die Lösung jetzt von den Profis mit diesen einteiligen Vollkaboncockpits bekannt ist jeden draußen quasi verfügbar machen, um da nochmal die maximale Performance rauszuholen.
00:20:32: Wir haben das Gewicht noch mal deutlich reduziert.
00:20:34: Die Unterseite ist nochmal aerodynamischer geformt weil wir da einfach noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben.
00:20:42: und um da die verschiedenen Unterarme um uns auf die Unterarme anpassen zu können mussten wir uns am Ende entscheiden, bieten wir einen Full Custom Cockpit an oder gehen wir einen anderen Weg.
00:20:56: Full Custom ist das was wir bisher für unsere Profis gemacht haben.
00:20:59: Ist extrem kostenintensiv.
00:21:01: jeder dieser Prototypen kostet enorm viel Geld.
00:21:03: es ist ein enormer Aufwand und das ist nicht wirklich etwas was zugänglich ist für jeden der Cockpits mehrere tausend Euro kostet.
00:21:10: Und deswegen haben wir uns entschieden, nachdem wir diese Übersicht hatten.
00:21:13: Wie sehen die Unterarme aus?
00:21:14: Das Ganze in verschiedene Größen zu klustern und da dann rauszusuchen welche Längen- und Breitenvarianten müssen wir anbieten damit am Ende jeder einen Fit findet der nahe an dieses Full Custom rankommt also ein sehr ähnlichen Comfort bietet eine sehr ähliche Performance bietet aber halt einfach deutlich bezahlbarer ist dadurch dass wir halt ja Customselected und nicht full custom sind.
00:21:39: Am Ende sind daraus sieben Größen resultiert, die man sich dann auch wieder konfigurieren kann.
00:21:44: Man gibt seine Unterarmlänge an und den Umfang vom Unterarm an.
00:21:47: Und dann schlagen wir dir quasi die perfekte Größe vor, die für dich passt.
00:21:52: Genau dieses Cockpit spielt direkt zusammen mit dem ersten Teil von der Hydration.
00:21:57: Also das Cockpit und das Aero Module ist der erste Teil der Hydrationsysteme, die an dem Rad verbaut sind.
00:22:03: Die arbeiten eigentlich ein Symbiose.
00:22:05: Also zwischen den Armen, wir haben uns angeschaut oder das Ziel war was Sorgen und Hydration angeht zu sagen.
00:22:10: Wir wollen maximale Unabhängigkeit von A-Stations weil du kennst es selbst als Athletin.
00:22:15: Man pässtet im Training aus, was man am besten verträgt.
00:22:19: Und das versucht man eigentlich genau.
00:22:21: Das versucht man eben im Rennen mitzunehmen.
00:22:22: Ja!
00:22:23: Und man kann sich halt nicht darauf verlassen dass man genau das an den A- Stations bekommt.
00:22:26: deshalb war unser Ziel ist bis zu dreieinhalb Liter direkt quasi aus der Wechselzone eins raus schieben können, wo man so eigentlich Kohlenhydrate gar nicht mehr nachfüllen muss und einfach komplett unabhängig ist.
00:22:36: Die Anforderung stand im Prinzip zu sagen diese dreieinhalb Liter.
00:22:39: die brauchen wir.
00:22:40: und dann war das nächste Ziel zu schauen wie kriegt man die integriert?
00:22:44: Und was wir da gemacht haben.
00:22:45: es werden uns natürlich verschiedene Bereiche angeguckt vor Nachteile abgewogen sowohl im CFD also quasi einen virtuellen Windkanal aber auch viel mit verschiedenen Druckbauteilen mit Clay im Windkanall quasi experimentiert.
00:22:56: und am Ende standen drei Bereiche Der Bereich zwischen den Armen wo jetzt unser Aeromodule sitzt.
00:23:01: Der Bereich hinter dem Sattel, die Splitterplate und da, wo eh schon strahlende Struktur ist was man von Vorgänger auch kennt – die integrierte Platter.
00:23:08: Und da war eben unser Ziel... Das ist
00:23:09: ein kurzer Einschub für alle, die es noch nicht gehört haben.
00:23:11: Splitterplates ist die Finne, die man vielleicht am einen oder anderen Profi-Rat schon mal gesehen hat?
00:23:17: Genau!
00:23:17: Die Sattelschützenfinne, aber vor allem auch die Verpflegung deutlich höher bringt.
00:23:20: Ja.
00:23:21: Und das Ziel war da eben nicht nur dass man das alles mitnehmen kann und dass es möglichst gut zugänglich Wir nutzen es quasi doppelt, um auch die Strömungsführung zu optimieren.
00:23:30: Das heißt das ganze Aerodynamik-Konzept startet bei dem Cockpit aber wird dann durch die Positionierung von Storischen Hydration eben weiter gedacht und da haben wir halt gesehen dass die Fueling Strategien sehr unterschiedlich sind.
00:23:40: ich meine wir haben sehr sehr früh ja auch tatsächlich zusammen schon getestet und ausprobiert okay wie radikal kann ein Setup sein?
00:23:47: Wie radikal darf es auch sein weil mittlerweile gibt's ja auch Regeln in diesem Sport oder die Regeln werden deutlich stärker durchgesetzt, haben sich weiterentwickelt.
00:23:54: Wir haben klare Randbedingungen bekommen.
00:23:55: Wie hart hat euch das getroffen?
00:23:58: Um ehrlich zu sein ziemlich hart weil wir haben grundsätzlich... Also wenn wir solche Entscheidungen treffen, wir entscheiden nicht einfach, wir positionieren einen Volumen woanders sondern wir gucken uns das immer ganz genau an.
00:24:08: also wir betrachten es aus verschiedenen Aspekten.
00:24:10: wie ist das von der Zugängigkeit, wie ist es vom Handling?
00:24:14: was sind die Anforderung seitens Profis, seitens H Groupern?
00:24:17: Wir wussten, wir haben ein System entwickelt was vom Handling her und von der Zugängigkeit sehr gut funktioniert.
00:24:22: Und das System war eigentlich fertig entwickelt.
00:24:24: und dann kam ich glaube es war einen Sonntagmorgen irgendwie die Info reingeflattert gerade im Cockpitbereich.
00:24:31: Das ist das zentrale Thema bei den ganzen Regeltämen gewesen dass da eine starke Einstrengung kommen sollte.
00:24:38: um ehrlich zu sein Es gab immer Regeln in dem Triathlon Sport.
00:24:41: Sie waren in manchen Bereichen nicht extrem klar abgesteckt Und in dem Bereich ist uns dann bewusst geworden, was das eigentlich auch für ein Risiko für den Hersteller wie uns bietet.
00:24:50: Der in diesem Bereich natürlich einfach Entwicklung vorantreiben möchte.
00:24:53: und in genau dieser Sekunde wussten wir auch okay der einzige Weg wie wir jetzt folgen können es nicht dass wir uns über so eine Regel beschweren oder sie nicht verstehen oder ihr einfach blind folgen sondern dass wir unsere Position unserer Entwicklungsarbeit möglichst transparent machen und zwar auch von der ganzen Industrie.
00:25:07: also haben die Industrie zusammen geholt sind in einen Tisch gekommen haben unsere Entwicklungserkennisse quasi untereinander geteilt Und sind damit eben auf zum Beispiel die Verbände wie World Triathlon und auch die DTU zugegangen.
00:25:18: Und hatten dann einen extrem konstruktiven Austausch, haben glaube ich beide Seiten sehr gut verstanden... ...und beide Seiten haben glaube Ich auch sehr viel über die andere Perspektive einfach mitgenommen.. ..und haben dann am Ende eine Regel gefunden,... ....die wir finden sicher nicht Perfekt ist weil es einfach super Schwierig Sachen zu reglementieren.... ...die so individuell sind aber halt jetzt eine klare Randbedingung geschaffen.
00:25:38: Das war im Prinzip der positive Outcome von dem was als Enormer Stress, sage ich mal angefangen hat in dem Moment wo man wusste.
00:25:45: Man hat einen Fahrrad entwickelt was zu einem Zeitpunkt in der Entwicklungsphase nicht den Regeln entsprochen hat die sich hätten ändern können.
00:25:53: Zum Glück war es noch nicht fertig.
00:25:55: Genau und zum Glück haben wir sind auf offene Orden gestoßen seitlich der Verbände auch viel Verständnis und auf nem konstruktiven Austausch anstatt ne Gegend einander.
00:26:02: Ja
00:26:04: Warst du fertig mit deinen Ausführungen vorher?
00:26:07: Ja, also wie gesagt es ging einfach darum maximal unabhängig zu sein was die Verpflegung angeht.
00:26:10: Die dreieinhalb Liter waren gesetzt und diese drei Bereiche die waren die wo wir gesagt haben okay da muss das hin und dabei trotzdem die Möglichkeit zu geben jeder Athletin und jedem Athleten das individuelle Set-up möglichen ob das jetzt eine maximale Ausbaustufe von den Flaschen zwischen armen zum Beispiel ist so der verpflegungen zwischen dem Arm oder auch ein konservativere Set-Up wo zb Verpflege noch im Rahmen trägt was wir grundsätzlich nicht empfehlen, weil es der aerodynamischen negativen Effekt hat.
00:26:35: Auch wenn's vielleicht eine aerodynamisch optimierte Flasche ist selbst die ist in der Regel negativ.
00:26:40: Das ist eigentlich das Ziel gewesen also Die aerodynamik zu optimieren die sachen mitnehmen zu können ohne dass sie die aerodynamics schaden Aber auch den individuellen präferenzen genug freiraum zu lassen.
00:26:50: ja
00:26:51: das heißt ich habe als kunden so irgendwie die qual der wahl.
00:26:54: habt ihr Hilfestellung wie ich mir meine entscheidungen vereinfachen kann?
00:27:00: oder anders gesagt, wer braucht was?
00:27:03: Also grundsätzlich hängt es von zwei Sachen ab.
00:27:06: Die maximalen Ausbaustufen bieten die meiste Performance.
00:27:08: also wir würden immer empfehlen dass du das so aufbaust, dass für deinen individuellen Fuelingplan du quasi alles mitnimmst und du kannst dich halt auch sehr gut rantasten.
00:27:18: wenn du jetzt zum Beispiel neu mit dem Sport anfängst dann wirst du vielleicht vorne im Cockpit nicht direkt das gesamte System fahren.
00:27:23: Dadurch, dass es aber einzelne Module zum Beispiel sind kannst du das super easy quasi durchwechseln.
00:27:27: Die kommen auch alle mit einem Klickmechanismus.
00:27:29: Das heißt du brauchst nicht mal Tools um die umzuschrauben.
00:27:31: Das gleiche mit der Platter kannste super einfach ein und ausbauen.
00:27:34: Das heisst Du kannst für Dich im Training rum experimentieren und auch überlegen ok Kann ich jetzt hier noch mehr wo Du mitbringen?
00:27:40: fühle ich mich damit wohl?
00:27:41: Fühle ich dich damit nicht wohl?
00:27:43: Und die Flexibilität hast Du im Prinzip.
00:27:44: Aber grundsätzlich die maximale Ausbaustufe d.h.
00:27:47: hinten diese Satelstütze mit der Finne, die Splitter Play Pro Vorne die maximale Ausbauschufe des Aero Modules.
00:27:54: Das ist eigentlich das, was wir allen an performance orientierten Athleten empfehlen.
00:27:58: Das heißt im Bestellprozess kann ich mehr die einzelnen Teile dazu bestellen oder auch nicht?
00:28:03: Genau du kannst es konfigurieren.
00:28:04: Was immer mitkommt ist vorne so eine kleine Box einfach für Training und dann kannst du eben auswählen wie viel möchte ich noch on top haben.
00:28:10: Beim CFR ist immer die Splitterplate Pro finde direkt dabei als Hattelstütze.
00:28:15: beim SLX Model kannst du das eben aus wählen.
00:28:16: also SLX ist bei uns quasi Eine ähnliche Technologie wie auf CFR war ein bisschen zugänglicher vom Preis.
00:28:21: Genau, das heißt da würde man dann eine eigene Technologie für einen Flaschenhalter zum Beispiel kontrollieren.
00:28:29: Das ist euer persönliches Lieblingsfeature.
00:28:35: Oh hier wird schwer überlegt!
00:28:36: Da muss man tatsächlich mal kurz überlegen weil es sind einfach extrem viele... Ich muss sagen tatsächlich das Cockpit des Aerosheet Pro Insbesondere, weil das ist im Prinzip das was sinnbildlich für das Ziel stand.
00:28:48: Also das Ziel war immer die Profitechnologie zugänglich zu machen und diese Performance zugängig zu machen.
00:28:54: Und da sind wir auch echt stolz drauf Weil die Performance ist die gleiche Und es ist preislich aufgrund des Ansatzsystems, den wir gewählt haben hat Casper ja auch angesprochen als superzugänglig.
00:29:03: Ja Das ist für mich eigentlich genau diese Kombination aus diesen beiden Sachen Die im Aerosheet Pro meiner Ansicht nach quasi perfekt verbunden sind.
00:29:11: Weshalb das glaube ich, wenn nicht ein Feature benennen müsste mein Lieblingsfeature ist?
00:29:15: Eine kleine Korrektur.
00:29:16: Die Performance ist nicht die gleiche sondern sogar besser.
00:29:19: Wir haben es nämlich geschafft, dass Serien Cockpit jetzt noch leichter zu machen als die Prototypen, die von unseren Profis gefahren wurde.
00:29:27: also wir hatten letztens einen Cockpit nochmal auf der Waage und haben es geschafft, sechzig Gramm leichter werden nochmal was bei eh schon geringen Gewicht echt super wert ist.
00:29:40: Mein Lieblingsfeature, ich hatte viel Zeit.
00:29:42: Als Ingenieur muss ich natürlich auf die technischen Seiten eingehen und da muss sich schon die Einstellbarkeit vorn im Cockpit-Bereich hervorheben.
00:29:50: gerade die Stack Reach und Winkelverstellung ist echt cool.
00:29:53: mit nur vier Schrauben kann man am Straßenrand einfach seine Position einstellen.
00:29:58: das habe ich auch schon.
00:29:59: bei den ersten Fahrten Nehmt man einfach seinen Drehmomentschlüssel mit Tox-Vim-Zwanzig Bit, hält eben an der Seite an und schraubt den Winkel hoch oder probiert eine tiefere Position aus.
00:30:10: Etwas mehr Reach da kann man halt wirklich unterwegs ohne dass man irgendwelche Spacer andere Schrauben mitnimmt viel ausprobieren und da seine Position nochmal fein tunen.
00:30:18: und das ist wirklich was mein Lieblingsfeaturel ist.
00:30:22: Ich hau auch noch mal einen raus.
00:30:23: meinen es ganz simpel Rahmengröße S Kann ich noch kurz ausführen?
00:30:30: Bisherigen Speedmax, das SL also noch mit mechanischer Schaltung und Alumdromontran einen XS Rahmen gefahren weil ich sehr klein bin.
00:30:39: Und es hat auch wunderbar gepasst.
00:30:41: die kleineren Laufräder haben mich aber ein bisschen genervt.
00:30:44: Das habe ich euch in unseren Tests mitgeteilt dass es gut gedacht ist und auch super gut funktioniert.
00:30:50: aber man ist einfach sehr eingeschränkt was die Reifenwahl zum Beispiel betrifft.
00:30:55: Ja, das finde ich jetzt super gut dass ihr da einen Kompromiss gefunden habt.
00:30:59: Also ich sitze jetzt auch nicht auf einem zu großen Fahrrad sondern ihr habt dann eine Zwischenlösung gefunden.
00:31:04: Genau und das ist tatsächlich was was auf dem ersten Blick natürlich sehr sehr gleich oder sehr ähnlich zum Vorgänger scheint des Rahmendesign ja aber wenn man da ins Detail reingeht das wirklich echt auch nochmal viel Entwicklungsarbeit rein geflossen und vor allem auch seitens Casper.
00:31:17: vielleicht kannst du das auch ein bisschen ausführen?
00:31:21: Wir haben ja schon gesagt, dass wir am Rahmen aerodynamisch nicht mehr so viel rausholen konnten.
00:31:25: Im Rahmenbereich bewegt man sich eigentlich immer im Spannungsfeld zwischen Aerodynamik, Gewicht und Steifigkeit.
00:31:33: Die Steifigkeit ist für uns einfach ein gesetzter Wert.
00:31:35: da haben wir spezielle Zielwerte.
00:31:37: die sind vorgegeben.
00:31:38: auch wenn auf dem Rad jetzt nicht viel gesprintet wird braucht es einfach eine gewisse Head Tube und BB-Steifigkeit um... Fahrstabilität zu gewährleisten, gerade auch bei den hohen Vorderrädern die immer gefahren werden.
00:31:49: Hohe Geschwindigkeiten also das ist für uns quasi gesetzt.
00:31:52: Aerodynamik haben wir gemerkt viel schneller werden wir nicht.
00:31:55: Wir haben aber gesagt wir wollen auf jeden Fall das Niveau halten.
00:31:58: und der dritte Punkt im Spannungsfeld ist dann halt das Gewicht.
00:32:02: und da haben wir nochmal unseren Rahmen im Detail angeguckt.
00:32:07: Das Gewicht kann man am Ende über zwei Stellschrauben Einstellen, das ist einmal die Formgebung vom Rahmen und die Materialeffizienz.
00:32:15: Also wie gutes Material verwende ich am Ende im Rahmen?
00:32:18: Und im ersten Schritt haben wir uns angeguckt was können wir geometrisch noch rausholen?
00:32:22: Haben wir uns halt angeschaut wo können wir Flächen reduzieren?
00:32:25: Wo können wir Material wegnehmen ohne Aerodynamik zu verlieren?
00:32:28: wo können wir vielleicht eher Richtung rundere Profile gehen, die einfach eine höhere geometrische Steifigkeit gegenüber so einem klassischen Aeroprofil haben.
00:32:36: Wo ich also eine höhre geometrische Effizienz quasi in den Rahmen bringen kann.
00:32:40: und im zweiten Schritt haben wir uns noch mal das Layup angeguckt.
00:32:42: was für Fasern können wir verwenden?
00:32:43: Haben mit unseren Partnern die die Rahmen dann auch herstellen da wird sich im Detail
00:32:47: nochmal dran gearbeitet
00:32:48: alles rausgeholt besonders auf ein CFR-Niveau um da nochmal Gewicht raus zu holen.
00:32:54: Wir haben es geschafft, auf dem CFR-Niveau im Vergleich zum Vorgänger zu sparen.
00:32:59: Das ist schon eine ordentliche Hausnummer.
00:33:03: Jeder, der sich da ein bisschen mit Gewichten auskennt weiß dass das Zweihundertfünfzig Gramm am Rahmen schon wirklich gut sind.
00:33:10: Da sind wir auch sehr stolz drauf.
00:33:11: und der zweite Punkt war am Ende oder der zweite große Punkt die Aerodynamik, die Geometrie.
00:33:19: Da haben wir einfach gesehen, der Trend geht immer mehr zu längeren Positionen.
00:33:23: Und was wir gemacht haben um Leuten zu ermöglichen, längere Rahmen zu fahren ist dass wir vor allem das Sitzrohr verkürzt haben.
00:33:31: Das heißt bei gleicher Sitzhöhe, bei gleiche Sitzhöheneinstellbarkeit hat mein Rahmen jetzt einfach etwas länger und dadurch ermöglichern wir den Leuten quasi ja längere Rahmen zu fahren.
00:33:41: Dadurch kann man die Vorbohrlänge ein bisschen reduzieren obwohl man sehr lang auf dem Rad sitzt und es gibt einfach noch mal deutliche Fahrstabilität.
00:33:48: Wir hatten da auch ein sogenanntes Frankenstein gebaut.
00:33:52: Das ist in Rahmen der aus drei D-gedruckten Knotenpunkten besteht und dazwischen haben wir dann Carbonerobe geklebt, das heißt es ist einfach ein erster Geometrie Prototyp.
00:34:02: Der war vorne am Head Tube komplett einstellbar.
00:34:04: Wir konnten den Reach verändern stufenlos, wir konnten den Lenkwinkel einstellen, wir könnten den Fork Rake unten einstellen Und das hat uns halt ermöglicht an einem Fahrrad einfach mit zwei Minuten Zeitdifferenz einfach verschiedene Geometrien auszuprobieren.
00:34:17: Und da wirkt ein Sweetspot zu finden zwischen extremer Laufruhe und immer noch einem ja gewissen fahrfreudigen Fahrverhalten, dass man halt auch gut um Kurven kommt das Abfahrten noch Spaß machen.
00:34:27: und da hatten wir auch viel Support noch von Jan zum Beispiel von Laura Philippe noch von einem ehemaligen Radprofi der bei uns bei Canyon noch arbeitet.
00:34:36: dann haben wir wertvollen Input bekommen und haben da glaube ich eine Geometrie gefunden die sehr gut passt.
00:34:41: Und letzter Punkt vielleicht zur Geometrie, Rahmengröße S. Das war uns ein sehr großes Anliegen.
00:34:47: Bisher war die kleinste Größe eine Rahmengrösse XS.
00:34:50: Jetzt könnt man denken okay jetzt habt ihr XS nicht mehr, ihr habt nur noch S. Ihr habt die kleinen Leute vergessen.
00:34:55: das ist aber absolut nicht der Fall.
00:34:57: was wir gemacht haben ist six fifty b also die kleinen Laufräder gestrichen.
00:35:02: das ist zwar aus einer Engineering Sicht Super Tool, um eine gute Geometrie zu bauen.
00:35:07: Also gerade was so Fußfreiheit vorne angeht kann man damit sehr viel rausholen.
00:35:12: Es ist aber in einem Performance Sport wie dem Triathlon Einfach ein enormer Nachteil weil du nicht die gleichen Reifen nicht die gleiche Laufräder bekommst Wie andere die dann auf siebenhundert zählaufrädern also achtundzwanzig Zoll unterwegs sind.
00:35:23: und deswegen war da unser Ziel einen Rad Zu Bauen Was Die Gleiche Überstandshöhe also die Höhe Vom Oberrohr hat Und auch Den gleichen Sitzhöhen.
00:35:29: Einstellbereich wie Unser altes XS Aber halt mit den mit den großen, also achtundzwanzig Zoll-Laufrädern.
00:35:36: und da ist das Feedback auch wie jetzt von dir durchweg positiv.
00:35:39: Eine Catmassive ist es auch super zufrieden damit.
00:35:42: Und ja, da sind wir auch sehr zufriedene oder sehr stolz drauf, da glaube ich ein sehr, sehr gutes Rad auf die Straße gebracht zu haben für kleinere Personen.
00:35:50: Ja, Kat hatte mir erzählt dass sie vorher auch S gefahren ist was ihr in dem Fall aber halt ein bisschen zu groß war Aber aus den Punkten die du gerade genannt hast Sie sich dafür entschieden hat, die ist glaube ich auch richtig glücklich.
00:36:02: Und ihr hattet gesagt, Jan Frodeno hat über ein Comeback nachgedacht.
00:36:08: Er hat zumindest gesagt dass es ihn extrem interessieren würde wie sich diese Position anfühlt weil wer Jan kennt in seinen aktiven Jahren er ist relativ lange noch eine klassische Position mit wenig Winkel und wenig Reach gefahren und saß dann auf dem Rad das erste Mal quasi drauf in der neuen Position und war ziemlich überzeugt und das ist tatsächlich was für uns dann auch so einen kleinen Checkhaken war Viele Athletinnen und Athleten, die aktuell aktiv sind fahren eben diese Position genauso wie wir sie jetzt ausgelegt haben.
00:36:35: Aber auch jemandem der über Jahre eine andere Position gefunden hat oder gefahren ist und daran gewöhnt war von so einer Person quasi zu hören hey das ist ne richtig gute Entwicklung, es fühlt sich sehr gut an.
00:36:44: Das natürlich auch noch mal in den Checkhaken, denen man sehr gerne mitnimmt.
00:36:48: Ja also sind wir gespannt ob man sich da vielleicht auf dem Comeback freuen kann.
00:36:54: Kommen wir nochmal zu Wattzahlen.
00:36:56: Wie groß ist der Unterschied zwischen dem bisher aktuellen und dem neuen Speedmax?
00:37:01: Der Unterschied, das ist natürlich die allumfassende Frage.
00:37:05: Und wir haben keine konkrete Antworten.
00:37:07: dafür gibt es auch einen Grund weil es hängt natürlich extrem davon ab wie groß du bist.
00:37:11: Wir haben aber was in der Tasche was uns davon überzeugt dass es für dich egal von welchem Setup du kommst auf jeden Fall immer deutlich schneller ist.
00:37:20: Und das sind die Profisetups, von denen wir vorher kommen.
00:37:22: also wir haben für alle Profis oder die wichtigsten Profis bei uns natürlich immer komplette Custom-Lösungen gebaut und mit den ersten jetzt auch schon getestet quasi mit dem Rad was wir ausm Karton ziehen ich habe es gerade eben angesprochen der Test mit Sam Laidlow und zu wissen dass wir mit einem Serienprodukt diese Setups schlagen die über Jahre entwickelt wurden die auch immer wieder gegen andere Varianten iterationen getestete wurden gegen andere Optionen usw.
00:37:44: Das gibt uns einfach die Sicherheit, dass wir das was wir über Jahre entwickelt haben, optimiert haben mit einem Serienprodukt schlagen.
00:37:50: Und wenn wir das auf dich anpassbar machen dann ist es für Dich eben auch die Sicherheit zu wissen hey ich hole damit das Maximum raus welcher Wattwert am Ende oder welcher Track coefficient oder Luftwiderstandswert am ende für Dichter individuell steht.
00:38:02: Das ist von vielen Faktoren abhängig von dem Helm und der Sitzpulver usw.
00:38:06: Aber die Sicherheit so haben Dass Du mit dem Setup nach unseren Vorgaben quasi einstellst oder konfigurierst Das Maximale für dich individuell raus holst, das ist es eigentliche.
00:38:16: Dass wir mit dem Rad claimen
00:38:18: Auch wenn ich nicht forty-fünf kmh fahre?
00:38:20: Genau
00:38:21: Bei der Geschwindigkeit wird es ja meistens im Windkanal getestet.
00:38:25: Ja und vor allem Ich mein Für Dich zum Beispiel du wiegst deutlich weniger als ich jetzt zum Beispiel wiege Und gerade seitens der der Frauen wie Cat Mercier oder auch Laura Philipp gerade in Verbindung mit der WM Nizza War Gewicht ein Riesenthema weil das Rad einfach proportional zum Körpergewicht dann einfach eine riesengrolle spielt.
00:38:41: Und das war eben auch ein Entwicklungsziel, was wir on the way quasi realisiert haben.
00:38:45: Kasper hat es gerade schon angefangen.
00:38:47: Wir haben im Rahmen sehr viel Gewicht sparen können aber wir haben in jedem Detail geschaut.
00:38:52: wieviel Material brauchen wir wirklich um unsere Testing Conditions zu erfüllen?
00:38:57: Wie kann man Sachen finden die maximal funktional aber auch leicht sind?
00:39:00: und am Ende resultiert er es in einem direkten Vergleich zum Vorgänger in einem reduzierten Gewicht von ca.
00:39:04: fivehundfünfzig Gramm und einen halbes Kilo am Rahmen wegzunehmen spielt natürlich zusätzlich zu der Aerodynamik eine Riesenrolle, was du einfach im Handling merkst wenn es berg hoch geht.
00:39:15: Und was man da auch noch sagen kann wir haben viele Benchmark Testings gemacht.
00:39:19: Moritz hat ja quasi den wichtigsten Wettbewerb definiert.
00:39:22: die hatten wir mit dem Windkanal haben das mit einem neutralen Setup also mit gleichen Laufräten und gleicher Antrieb, gleiche Positionen, gleicher Dummy getestet.
00:39:31: Da haben wir jetzt ein Rad auf die Bühne gestellt oder auf die Straße gebracht Was in Windkanalen das schnellste war und was zusätzlich auch noch das leichteste war.
00:39:41: Also, unseren Kern-Bettbewerb schlagen wir sowohl gewichtsmäßig als auch aerodynamisch und das ist schon was, was man glaube ich romantisch stolz drauf sein kann.
00:39:51: Ja,
00:39:51: d.h.,
00:39:52: ich kann mich da als Agegruppe auch darauf verlassen wenn ich offensichtlich keine Profiposition fahre?
00:39:58: Ja die Position ist maximal einstellbar und wie Kasper schon angesprochen hat beim Cockpit diese hohen Armschalen helfen jetzt z. B. auch eine deutlich schmalere Position komfortabler zu halten.
00:40:07: Es gibt einfach Prinzipien, die funktionieren überall Egal, welche Position du fährst und du siehst halt einfach immer Trends.
00:40:12: Also zum Beispiel ein schneller Rahmen ist relativ unabhängig davon wer da drauf sitzt.
00:40:17: Das heißt genau diese Sachen funktionieren für dich genauso gut wie eine Profi-Atlätin oder einen Profiatlet.
00:40:22: Und alles was eben nicht standardisiert funktioniert, da ermöglichen wir die über Customization das an deine Bedürfnisse oder an deine Körperform quasi anzupassen.
00:40:31: Und diese Kombination sorgt dafür dass für Dich die maximale Performance am Ende rauskommt.
00:40:35: Was da vielleicht auch noch in die Richtung geht... Wir haben natürlich unser System mit unseren Profis entwickelt.
00:40:41: Aber wir haben es auch mit allen anderen Leuten, nicht mit einem aber mit vielen anderen Leuten validiert.
00:40:46: Wir hatten Kollegen und Kolleginnen von uns auf dem Rad im Windkanal sitzen und haben da wirklich geguckt okay, passt das für die auch?
00:40:53: Ich selbst saß auch aufm Rad ich bin kein Triathlete aber mich hat's auch am Ende einfach mal interessiert.
00:40:57: Ich setze mich drauf wie performt das jetzt wenn ich mich aufs alte Rad setze Wenn ich mich aus neuer Rad setzte was ist da der Unterschied?
00:41:03: Und dann haben wir sehr viele unterschiedliche Leute große kleine Männer Frauen alles draufgesetzt und konnten überall eine deutsche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger auch sehen.
00:41:13: Und das ist, dass es halt nicht nur auf Profis zugeschnitten sondern wirklich am Ende ein Cain für alle Leute.
00:41:19: Ja ihr habt schon Cockpit und Nizza so ein bisschen angesprochen.
00:41:22: ich erinnere mich an das Cockpit von Laura Philipp was extra für sie für die WM da produziert wurde und verschiedene andere Prototypen von anderen Athleten.
00:41:32: wie viel steckt da jetzt noch drin?
00:41:35: Am Ende, ich glaube was die Generation auszeichnet zu den vorherigen Generationen ist das die Vielfalt an Athleten, die wir quasi bedienen oder für die wir entwickeln einfach deutlich größer ist.
00:41:44: Also dass die komplette Bandbreite dabei von der Catmessus, die deutlich kleiner ist als zum Beispiel in Sam Laetloh, der sehr sehr groß und auch Positionen maximal ausreizt.
00:41:52: Und genau aus diesen Learnings kommt halt das, dass wir rausfinden okay?
00:41:56: Was funktioniert für alle?
00:41:57: Was müssen wir wie anpassen?
00:41:59: Das heißt Wir haben nicht die Expertise, das wir einrad für eine Person bauen.
00:42:02: Wir haben die Expertise allein schon über die Profis, die wir supporten.
00:42:04: Die einfach komplett unterschiedliche Körperform und Anforderungsprofile haben.
00:42:09: Allein darüber ziehen wir extrem viele Erkenntnisse wie wir das Ganze übertragen können.
00:42:12: Dementsprechend gibt es nicht eine Person, die quasi auf dieses Rad quasi entwickelt wurde.
00:42:17: Es ist aus dem Feedback von einer Vielzahl an führenden Profis quasi entstanden.
00:42:21: Und ich glaube dass es am Ende auch das was es gut macht weil wenn man immer nur auf eine Person zum Beispiel hört dann passt es vielleicht für diese eine Person oder diesen einen Athleten perfekt aber eben nicht für eine breite Masse.
00:42:31: Und das zu verstehen, wie sich auch im Profifeld noch Anforderungen unterscheiden können.
00:42:35: Thema Gewicht habe ich gerade schon angesprochen.
00:42:37: Das ist das was einem dann die verschiedenen Perspektiven gibt und was einem hilft okay?
00:42:40: Was muss Kastemeisibel sein, was nicht und in welchen Bereich muss man wie Schwerpunkte setzen?
00:42:46: um vielleicht noch kurz auf die Frage einzugehen Wie viel von den Prototypen jetzt noch im finalen Produkt steckt Ich denke wenn man sich das einfach anguckt wie sehen die Cockpits aus Die jetzt von unseren Weltmeister-Weltmesserinnen gefahren wurden?
00:42:58: Und wie sieht das Serienprodukt aus?
00:42:59: Da sieht man ganz klar, dass das voneinander abgeleitet worden ist.
00:43:02: Also die Formsprache ist schon eine ähnliche.
00:43:04: Natürlich ist die Fertigungsweise, die wir am Ende haben, eine andere.
00:43:08: Das heißt etwas anders sieht es aus.
00:43:10: Wir haben das Ganze natürlich noch von unseren Designern ein bisschen verschönern lassen und waren nochmal im Windkanal, haben da nochmal geguckt.
00:43:16: Das heisst Details sind anders aber so der Kern ist schon der gleiche.
00:43:20: Das Gleiche ist auch bei der Sattelstütze.
00:43:21: ich meine früher hatten wir... Ich glaube das ist aufgekommen Ich weiß nicht wann es war, da war die Splitterplate einfach noch ein Anschraubteil.
00:43:29: Das war ein Alu-Gestell und am Ende zwei, drei D gedruckte Seitenteile, die dann die Splitorplate in der ersten Generation quasi dargestellt haben.
00:43:37: das haben dann auch sehr viele nachgebaut kopiert.
00:43:40: Dann haben wir letztes Jahr einen ersten Prototypen auch als einteilige Carbon-Sattelstütze gebaut, das dann die Cadmessives auch gefahren.
00:43:47: Und jetzt ist es halt in der Serie.
00:43:48: also ich glaube da sieht man schon ganz klar dass wir versuchen das was wir jetzt von unseren Athleten-Athletinnen lernen was mit denen zusammen entwickeln und noch in die Serie zu bringen.
00:43:57: und das ist schon ja die Teile kommen am Ende in der serie früher oder später wenn sie denn genug Performance bringen.
00:44:03: Es sieht auf jeden Fall sehr professionell aus!
00:44:05: Ich habe es auch schon zu euch gesagt wenn man das Rad jetzt hier so rumschiebt und man es noch nicht zeigen durfte.
00:44:10: Auf den ersten Blick hätte es wahrscheinlich niemand so richtig bemerkt, sondern gedacht, okay wird ein Profi-Rat sein oder so.
00:44:19: Was ist aus eurer Sicht jetzt mal unabhängig davon was euer Lieblingsfeature ist?
00:44:23: Aber was ist aus deurer Sicht an den genannten Teilen der größte Game Changer?
00:44:30: Die Individualisierung würde ich sagen weil einen Rahmenset zu entwickeln was schnelles Nicht einfach, aber relativ einfach.
00:44:39: Man hat klare Randbedingungen die man auch von anderen Projekten kennt.
00:44:43: Also von anderen Projekt wissen wir wie man einen Rahmen aerodynamisch optimiert Wie man Steifigkeit, wie man Layups optimiert.
00:44:49: Aber die Herausforderung zu haben eine Rat und Technologie auf diese Vielfalt an Personen passend zu machen Und das zu schaffen Das ist glaube ich was es am Ende auszeichnet.
00:44:59: Was das Lieblingsfeature im Cockpit jetzt bei mir zum Beispiel Dann auszeichnet es nicht nur einfach ein sehr, sehr leichtes und sehr schnelles Cockpit.
00:45:06: Sondern das passt eben auch sehr gut auf unterschiedliche Unterarme.
00:45:09: Ja.
00:45:10: Kasper bei dir?
00:45:13: Ja.
00:45:13: Falls es was anderes ist!
00:45:15: Nee also... Das trifft im Kern schon ganz gut.
00:45:17: Einfach diese Gesamtheit von dem Produkt am Ende und die Einstellbarkeit, die Konfigurierbarkeit.
00:45:23: Das ist schon ziemlich cool.
00:45:27: Welches Feedback habt ihr so im Entwicklungsprozess von Athletinnen und Athleten bekommen?
00:45:32: und konnte das dann auch umsetzen?
00:45:36: Also am Ende war das Ziel tatsächlich, dass wir... Das was wir schon kannten.
00:45:40: Wir haben dieses Set-up wirklich immer auf die Spitze getrieben.
00:45:42: Wir sprachen darüber, dass das custom Cockpits waren.
00:45:44: Dass wir das immer weiterentwickelt haben.
00:45:46: Am Ende war unser Ziel eigentlich, dass sie einen Rat hinstellen wo die Profis sagen, das ist das was ich vorher gefahren bin aber in jedem Detail quasi optimiert ob es der Rahmen ist, der Gewicht spart, ob das eine Flasche zwischen Arm ist, die vernünftig hält, die nicht drei D gedruckt ist sondern die eben unsere Serienstandards erfüllt.
00:46:02: Das war das eigentliche Ziel.
00:46:04: Aber dann halt eben, das Feedback zu bekommen oder auch im Windkanal die knallharten Daten zu sehen und so sagen wir haben in der Performance noch einen drauf gesetzt zu dem was schon in unserer Vorstellung, weil er das schnellste war... ...das ist eigentlich das was am Ende wirklich nochmal besonders gemacht hat.
00:46:17: Und dass es auch das Feed back was man bekommt also auch so Sachen wie Handling, die am Anfang vielleicht nicht nach einem großen Thema aussahen Aber zum Beispiel, eine Marjolennis-Impressecamp auf dem Rad ne Abfahrt runtergefahren hat.
00:46:28: Zum ersten Mal ihre höchste Geschwindigkeit damit erreicht.
00:46:30: weil sie sagt ich fühle mich so sicher auf den Fahrrad und das sind halt diese kleinen Details.
00:46:34: Sie wissen es die Performance da ist.
00:46:36: Sie wissen dass die Perfekt auch noch besser als beim vorherigen Grad war.
00:46:39: aber es gibt halt so viele Details die durch diese Serienstandards die wir da rein bringen dann nochmal optimiert sind.
00:46:44: Und das ist das Feedback was uns viele Provis gegeben haben.
00:46:48: Könnt ihr noch ein bisschen auf die unterschiedlichen Modellvarianten eingehen?
00:46:52: Also was die?
00:46:53: Was sind die Unterschiede?
00:46:55: Ja, sehr gerne.
00:46:57: Also wir haben grundsätzlich in der Entwicklung eigentlich... Wir haben drei Plattformen bei uns im Triathlon oder eine Speedmax-Familie.
00:47:04: Es gibt einmal das Speedmax CFR es gibt das SpeedMax CFSLX und das Speed Max CF.
00:47:08: Das Speedmax Cf da drüber haben wir heute gar nicht gesprochen weil das läuft auch weiter.
00:47:12: Das ist im Prinzip der Einstieg bei uns in die Triathlon Welt.
00:47:15: Das is ein Rad für fünf tausend Euro Und da sind Karbonlaufräder verbaut, elektronische Schaltungen in Powermeter und Storage und Tidration ist direkt inkludiert.
00:47:22: Das heißt das ist im Prinzip ein Paket was fast alle Boxen tickt und das hält zu einem unschlagbaren Preis.
00:47:27: Da hat dran halt mir auch weiterhin fest.
00:47:28: Das
00:47:29: kam glaube ich letztes oder vorletztes
00:47:30: Jahr aus?
00:47:31: Genau das haben wir mit dem neuen Karbonkorkbund versehen vor kurzer Zeit.
00:47:34: Das heisst dass es immer noch top aktuell Und unser Ziel war eben jetzt SRX und CFR weiterzuentwickeln.
00:47:39: Und die beiden sind auch immer sehr, sehr naheinander.
00:47:42: Also ein SRX ist quasi eine abgespeckte Variante vom CFR, die funktional sehr ähnlich ist aber in manchen Bereichen nicht das Maximum komplett ausreizt.
00:47:51: also Casper hat vorhin schon über Rahmenlayups zum Beispiel gesprochen einen CFR-Ramen.
00:47:56: Das ist wirklich eine Stück Ingenieurskunst um es mal so auszudrücken.
00:48:00: Da ist jeder Faser Verlauf optimiert und jedes Layup ist speziell optimiert.
00:48:05: Und das ist im Prinzip das, was es am Ende auszeichnet.
00:48:07: Dass man bei einem CFR wirklich das Maximale an Gewicht und an Performance rausholt.
00:48:11: Aber zum Beispiel die Rahmen-Aerodynamik Die ist ja auch vom SLX gleich.
00:48:14: Das Ziel beim SLX ist dann eben diese Performance möglichst weit runter zu brechen preislich dass der Einstieg eben attraktiv bleibt.
00:48:22: Was sich dann noch unterscheidet sind die Konfigurationsmöglichkeiten.
00:48:25: Kann zum Beispiel über einen CFR auch Laufräder auswählen verschiedene Varianten da wählen.
00:48:30: Wir kommen bei dem CFR die Split Applet Pro findet zum Beispiel direkt mit dazu.
00:48:33: Das sind dann so kleine Details, die es am Ende ausmachen.
00:48:36: Aber das ist auch alles bei uns quasi auf der Website direkt ersichtlich und da kann man sich einfach sehr gerne mal durchklicken.
00:48:41: Auch verschiedene Artworks sind dann je nach SLX oder CFR verfügbar.
00:48:45: D.h.,
00:48:46: die Konfigurationsmöglichkeiten sind noch ein weiterer Unterschied.
00:48:49: Ja!
00:48:49: Auf die Farbvarianten bin ich auch schon sehr gespannt.
00:48:53: Abschließende Frage.
00:48:54: Canyon formuliert jetzt bei der Neuauflage den Claim from Pro Exclusive to All.
00:49:00: was bedeutet das für mich als Age Grupperin?
00:49:04: Ich glaube, das was wir bei dem Test von Sam zum Beispiel schon angesprochen haben.
00:49:08: Du kannst ein Rad aus einem Karton ziehen, was die Performance bringt... ...die eigentlich nur Profis haben konnten oder
00:49:15: sogar besser?
00:49:15: Genau!
00:49:15: Oder sogar besser wie Kasper.
00:49:17: Kasper immer sagt wo er natürlich auch recht.
00:49:20: Aber das ist im Prinzip das größte Thema.
00:49:21: du kannst es auf einmal kaufen und es ist nicht mehr exklusiv.
00:49:24: aber das was für mich eigentlich viel spannender ist dass es für dich perfekt passt also einen Rat von Laura Philipp zB direkt zu kaufen.
00:49:31: Dann hast du zwar das Rad, aber die Performance passt halt nicht perfekt auf dich.
00:49:34: Und dieses Versprechen ist im Prinzip das was das Rad am Ende auszeichnet.
00:49:40: Noch abschließende Worte von dir Kasper?
00:49:43: Ich denke, dass hat Moritz sehr gut zusammengefasst.
00:49:47: und ja ich glaube wir haben einfach einen Rad auf die Straße gebracht wo am Ende jeder Athletin einfach das Maximum für sich rausholen kann, für sich zusammen konfigurieren kann und damit wünschen wir euch allen viel Spaß!
00:50:01: Ja, ich wünsche auch viel Spaß.
00:50:03: Danke fürs Zuhören!
00:50:04: Danke euch beiden für eure Zeit und macht's gut!
00:50:08: Tschüss!
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